Versandziel Kolumbien

Standardlaufzeiten und Abwicklung der Zustellung:
Je nach Versandunternehmen kann man zwischen den Versandarten Päckchen und Paketversand wählen. In der Regel beläuft sich eine durchschnittliche Zustellzeit für Päckchen auf 10-15 Tage. Pakete haben eine Laufzeit von etwa 10-14 Tagen. Zusätzlich besteht bei einigen Versanddienstleistern die Option, Pakete via Premiumversand zu verschicken. Dadurch werden Pakete innerhalb von acht bis zehn Tagen zugestellt. Da das ausländische Unternehmen für die Zustellung ab den Grenzgebieten zuständig ist, ist eine vollständige Sendungsverfolgung nicht möglich.

Versandvorbereitungen:
Anschriften nach Kolumbien werden, ähnlich wie in Deutschland, wie folgt angebracht:
– Name des Empfängers
– Straße und Hausnummer, Büro
– Bestimmungsort
– Bestimmungsland
Beachten Sie, dass das Zielland in Großbuchstaben geschrieben werden muss. Aus Verständigungsgründen muss die Bezeichnung des Bestimmungslands außerdem in zwei Sprachen erfolgen. Neben der deutschen Bezeichnung haben Sie die Wahl zwischen Französisch und Englisch. Die deutsche Schreibweise lautet KOLUMBIEN. Für Englisch geben Sie bitte COLOMBIA und für Französisch COLOMBIE an.
Für Sendungen auf die San Andrés Inseln ist zu beachten, dass Doppelanschriften nur zulässig sind, solange die Erstanschrift, die einer Bank oder eines Unternehmen ist, das sich auch auf der Inselgruppe befindet.

Zollerklärung Kolumbien:
Sowohl Pakete als auch Päckchensendungen nach Kolumbien benötigen eine Zollinhaltserklärung. Für Pakete wird das Formular CN23 benötigt, das Sie, wie das Formblatt CN22 für Päckchen, in jeder Postfiliale und im Internet bekommen können. Das Formular CN22 muss in Englisch oder Spanisch ausgefüllt werden. Für das Formblatt CN23 darf zusätzlich die Sprache Französisch benutzt werden.
Für die Einfuhr von Kosmetik- und Lebensmittelprodukten muss eine Genehmigung der Gesundheitsbehörde eingeholt werden. Der Versand von tierischen Produkten und Milcherzeugnissen ist nur unter Beilage eines Pflanzengesundheitszeugnisses gestattet. Das Versenden von giftigen, explosiven und radioaktiven Stoffen ist strengstens verboten. Eine ausführliche Liste der Einfuhrbestimmungen erhalten Sie von der kolumbianischen Zollbehörde. Diese kann in Bogotá telefonisch unter +571-54 622-00 kontaktiert werden. Eine öffentliche E-Mail-Adresse gibt es leider nicht.
Auch die kolumbianische Botschaft in Deutschland steht Ihnen bei weiteren Fragen gerne zur Verfügung (Telefonnummer: 030-26 39 61-0 oder E-Mail: info@botschaft-kolumbien.de). Die deutsche Vertretung in der Hauptstadt Kolumbiens können Sie des Weiteren bei Angelegenheiten zum Thema Kolumbien kontaktieren. Unter der Nummer +571-423 26-00 und der E-Mail-Adresse info@bogota.diplo.de steht Ihnen ein Mitarbeiter gerne zur Verfügung. (Stand: Dezember 2011)

Informationen über das ausländische Postunternehmen:
Das kolumbianische Postunternehmen „4-72“ bietet seine Postdienstleistungen in mehr als 1100 Filialen an. Das Land ist in sieben postalische Gebiete unterteilt, in denen jeweils 3000 Mitarbeiter für eine effiziente und zuverlässige Zustellung sorgen. Der Postdienstleister besitzt sowohl national als auch international einen guten Ruf.

Länderbeschreibung Kolumbien:
Die kolumbianische Republik befindet sich in Südamerika und grenzt an Panama, Venezuela, Brasilien, Peru und Ecuador. Im Jahre 2006 wurde die letzte Volkszählung vollzogen, die eine Einwohnerzahl von knapp 42 Millionen ergab. Die meisten Einwohner sind Mestizen. Der südamerikanische Staat liegt in der tropischen Klimazone. In den höheren Regionen, wie auch in der Hauptstadt Bogotá, herrschen jedoch niedrigere Temperaturen. Kolumbien besitzt eine der artenreichsten Flora der Welt. Die dominierende Pflanzenart ist die Orchidee. Mehr als 90 Prozent der Bevölkerung gehört der römisch-katholischen Glaubensrichtung an. Im 15. Jahrhundert wurde Kolumbien von den Spaniern entdeckt und eingenommen. Anfang des 19. Jahrhunderts konnten sich die Kolumbianer jedoch die Unabhängigkeit erkämpfen. Ein Erbe der Kolonialzeit ist die Nationalsprache Spanisch. Allerdings wird auf den Inseln San Andrés und Providencia Englisch gesprochen. Der Schienenverkehr wird hauptsächlich für den Gütertransport eingesetzt. Bananen, Schnittblumen und Smaragde sind Hauptexportgüter des Landes. Weiterhin werden Kaffee, Zuckerrohr, Tabak und Reis für den Export angebaut. (Stand: Dezember 2011)