Versandziel Kuba

Standardlaufzeiten und Abwicklung der Zustellung:
Päckchen auf die karibische Insel haben eine Mindestlaufzeit von 30 Werktagen. Bei einem Paketversand können Sie mit einer durchschnittlichen Laufzeit von zehn bis 14 Tagen rechnen. Pakete können bei einigen Anbietern auch per Expressversand verschickt werden, wodurch sich die Laufzeit auf sechs bis zehn Tage verkürzt. Eine vollständige Sendungsverfolgung ist nicht möglich, da ab der Grenze das inländische Postunternehmen die weitere Zustellung übernimmt.
Aufgrund von jährlich auftretenden Hurrikanen kann es gelegentlich zu einer Verzögerung der Sendungszustellung kommen.

Versandvorbereitungen:
Folgende Adressierung wird empfohlen:
– Name des Empfängers
– Straße und Hausnummer
– Querstraßen (cross streets)
– Bezirk
– Ländercode, Postleitzahl und Bestimmungsort
– Bestimmungsland
Der Ländercode CP muss vor der Postleitzahl angeführt werden. Zusätzlich muss das Bestimmungsland zweisprachig geschrieben werden. Sie können neben der deutschen Bezeichnung (KUBA) zwischen der Englischen (CUBA) und Französischen Betitelung (CUBA) wählen. Geben Sie das Zielland bitte in Großbuchstaben an.

Zollerklärung Kuba:
Sowohl Päckchen als auch Pakete benötigen eine Zollinhaltserklärung. Dadurch wird gewährleistet, dass der Zoll eine angemessene Verzollung vornehmen kann. Das Formular CN22 wird für den Versand von Päckchen benötigt. Füllen Sie dieses bitte auf Französisch oder Spanisch aus. Pakete müssen mit dem CN23 Formblatt versehen werden und auf Englisch, Französisch oder Spanisch ausgefüllt werden. Persönliche Mitteilungen dürfen nicht hinzugefügt werden. Zollinhaltserklärungen müssen auf der Außenseite jeder Sendung angebracht werden, damit diese für den Zoll leicht zugänglich sind. Nicht-kommerzielle Sendungen, die einen Wert von 100 Euro überschreiten, benötigen eine Konsularfaktura. Diese muss persönlich bei der kubanischen Botschaft eingeholt werden. Neben der kostenpflichtigen Konsularfaktura fallen, je nach Inhalt, trotzdem Zollgebühren an.
Es ist untersagt alkoholische Getränke, Tabak und Magnetbänder nach Kuba zu versenden. Weiterhin verboten sind: Lotterielose, Schmuck, Giftstoffe, Pflanzen, Knochen, Milch, Wurst und Haarfärbemittel. Die kubanische Zollbehörde stellt Ihnen gerne weitere Informationen über die Einfuhrbeschränkungen nach Kuba zur Verfügung. Per E-Mail können Sie diese unter publico@agr.aduana.cu erreichen. Das Sekretariat der Behörde können Sie unter der Rufnummer: +537/881 97-32 kontaktieren. (Stand: 2010)
Bei Fragen bezüglich Kubas können Sie auch die kubanische Botschaft unter der Telefonnummer 030/44 71 73-19 anrufen. Schriftlich ist die Behörde unter embacuba-berlin@t-online.de zu erreichen. Viele Informationen stehen auch auf der Interpräsenz wwww.botschaft-kuba.de für jeden zur Verfügung. Die deutsche Botschaft auf Kuba beantwortet Ihnen auch gerne weitere Fragen. Einen Ansprechpartner können Sie unter +537/883 24-60 erreichen. Auf elektronischem Wege werden Fragen unter der E-Mail-Adresse info@havanna.diplo.de beantwortet.

Informationen über das ausländische Postunternehmen:
Das Inländische Postunternehmen Correos de Cuba ist mit 1.015 Postämtern und 13.600 Mitarbeitern im ganzen Land vertreten. Der Postdienstleister gilt nicht als besonders zuverlässig. Aufgrund der wirtschaftlichen Instabilität versucht die Regierung immer wieder das Unternehmen an private Investoren zu übergeben und es dadurch zu modernisieren.

Länderbeschreibung Kuba:
Die Republik Kuba ist ein karibischer Inselstaat südlich der USA. Im Westen befindet sich, durch den Golf von Mexiko von Kuba getrennt, Mexiko. Circa 11, 2 Millionen Menschen bevölkern die 110.860 Quadratkilometer große Insel (Stand: Oktober 2011). Auf Kuba herrscht ein tropisches Klima mit einer Regenzeit von Mai bis Oktober. Das Religionsbild ist hauptsächlich römisch-katholisch geprägt. Die Mischreligion Santería ist außerdem stark verbreitet. Die Landessprache ist, wie in vielen karibischen Staaten, Spanisch. Im 16. Jahrhundert unterlag Kuba der spanischen Herrschaft. Im Zuge des Spanisch-Amerikanischen Krieges im 19. Jahrhundert, übernahmen die Vereinigten Staaten von Amerika die Herrschaft Kubas. Aufgrund der Kubanischen Revolution, die dazu führte, dass einige westliche Firmen und vor allem US-Unternehmen enteignet wurden, steht Kuba auch heute noch unter einem Embargo mit den USA. Kuba leidet stark unter den wirtschaftlichen Einschränkungen, die dieses Embargo mit sich bringt. (Stand: Dezember 2011)