Liberia

Standardlaufzeiten und Abwicklung der Zustellung
Pakete und Päckchen, die nach Liberia verschickt werden, brauchen circa 12 bis 16 Tage, um ihren Bestimmungsort zu erreichen. Einige Postdienstleister bieten die Möglichkeit, einen sogenannten Premium-Tarif hinzu zu buchen. Damit verkürzt sich die Standardlaufzeit von Paketen auf 10 bis 12 Tage. Eine vollständige Sendungsverfolgung ist leider nicht möglich.

Versandvorbereitungen:
Damit Ihr Paket oder Ihr Päckchen ohne Probleme ankommt, sollten Sie darauf achten, die Adresse immer in lateinischen Buchstaben und arabischen Ziffern anzugeben. Bei der Adressierung sollten Sie sich zudem an die landestypische Reihenfolge halten:
– Vor- und Zunamen des Empfängers
– Zustellinformationen, wie Straße, Haus- und Appartementnummer etc.
– Bestimmungsort in Großbuchstaben
– Postleitzahl (sofern in Liberia verwendet)
Wie im internationalen Versand üblich, geben Sie das Bestimmungsland bitte immer in Großbuchstaben auf Deutsch (LIBERIA) und einer weiteren Sprache, wie beispielsweise Englisch (LIBERIA) oder Französisch (LIBÉRIA) an.

Zollerklärung Liberia:
Für Pakete oder Päckchen, die Sie nach Liberia verschicken möchten, müssen Sie für den Zoll Angaben über den Inhalt machen. Bei Paketen wird für die sogenannte Zollinhaltserklärung das Formblatt CN23 in englischer oder französischer Sprache ausgefüllt. Bei Päckchen nehmen Sie das Formblatt CN22 und füllen es in englischer Sprache aus. Bitte denken Sie daran, die Formblätter gut sichtbar an der Außenseite Ihrer Sendung anzubringen, damit es vom Zoll gut zu erkennen ist. Das Beifügen persönlicher Mitteilungen ist gestattet.
Das Verschicken von Waffen nach Liberia ist verboten. Es gibt auch Beschränkungen für die Einfuhr von Geld. Die Zollvorschriften befinden sich noch im Aufbau und können sich kurzfristig ändern, ohne dass Xpaket.de davon zeitnah erfährt. Deshalb ist es empfehlenswert, sich auf jeden Fall bei der zuständigen liberianischen Auslandsvertretung zu informieren. In Deutschland hat die liberianische Botschaft ihren Sitz in Berlin. Sie ist unter der Nummer 030-26 39 11 94 oder per Fax unter 030-26 39 48 93 zu erreichen. Auch per E-Mail unter info@liberiaembassygermany.de können Sie Ihre Fragen an die Botschaft richten. (Stand: Dezember 2011)

Informationen über das ausländische Postunternehmen:
Durch den jahrelangen Bürgerkrieg in Liberia ist die gesamte materielle und institutionelle Infrastruktur des Landes zerstört worden. Ende Juli 2007 konnte der Postdienst allerdings wieder aufgenommen werden. Bis August des gleichen Jahres wurden 17 Postämter eröffnet bzw. wiedereröffnet. Der Wiederaufbau von Postdiensten in ländlichen Gebieten hat für die Regierung höchste Priorität. Die liberianischen Behörden bemühen sich ebenfalls darum, den internationalen Postverkehr in Gang zu bringen. Des Weiteren wurde ein Abkommenmit den Hafenbehörden unterzeichnet, wonach Pakete, die während des Krieges eingestellt waren, der Post zur Weiterverarbeitung und Zustellung übergeben werden. Liberia konzentrierte sich darauf, zunächst wieder grundlegende Postdienstleistungen anzubieten. (Stand: September 2007)

Länderbeschreibung Liberia:
Die Republik Liberia ist an der westafrikanischen Atlantikküste gelegen. Gemeinsame Grenzen hat das Land mit Sierra Leone im Westen, Guinea im Norden und der Elfenbeinküste im Osten. Die Hauptstadt ist Monrovia, Amts-und Verkehrssprache ist Englisch, daneben existieren aber noch eine ganze Reihe weiterer Stammessprachen. Die meisten der rund 3,5 Millionen Einwohner sind Christen. Es gibt aber auch Muslime, Animisten und Anhänger von Naturreligionen. Die Präsidialrepublik ist bereits seit 1847 unabhängig. Ursprünglich von den Vereinigten Staaten als Projekt zur Ansiedlung ehemaliger Sklaven gedacht, wurde Liberia sehr schnell zu einem der ersten unabhängigen Staaten auf dem afrikanischen Kontinent. Konflikte zwischen den Nachkommen ehemaliger Sklaven und länger ansässigen Ethnien prägen bis heute das Land. Nach dem Zweiten Weltkrieg zählte Liberia zu den fortschrittlichsten Ländern in Afrika. Doch der liberianische Bürgerkrieg zerstörte alles. Heute gehört das Land zu den ärmsten Staaten der Welt. 80 Prozent der Bevölkerung leben unterhalb der Armutsgrenze. Exportiert wird vor allem Eisenerz und Naturkautschuk, aber auch Gummi, Tropenholz, Diamanten, Kakao, Kaffee und Ananas. Das ökonomische Potenzial des Landes ist hoch. Es gibt fruchtbare Böden, genug Regen und natürliche Ressourcen. Somit hängen die Aussichten für eine wirtschaftliche Erholung des Landes mit der weiteren friedlichen Entwicklung unter der 2006 frei gewählten Regierung von Präsidentin Johnson Sirleaf zusammen.