Mali

Standardlaufzeiten und Abwicklung der Zustellung
Pakete und Päckchen nach Mali zu verschicken dauert ungefähr 10 bis 14 Tage. Mit Hilfe eines Express-Versandes, den einige Postdienstleister anbieten, verkürzt sich diese Standardlaufzeit auf acht bis zehn Tage. Eine vollständige Sendungsverfolgung kann nicht gewährleistet werden, da die Sendungen an der Grenze an das ausländische Postunternehmen übergeben werden. Bitte beachten Sie, dass Paketmaße und –gewichte zwischen den verschiedenen Postdienstleistern variieren.

Versandvorbereitungen:
Um Komplikationen beim Versenden von Paketen und Päckchen nach Mali zu vermeiden, sollten Sie die Adresse auf Ihrer Sendung immer in lateinischen Buchstaben und arabischen Ziffern angeben. Halten Sie sich zudem an die landestypische Reihenfolge:
– Name des Empfängers
– Straße und Hausnummer – Apartment
– Gebiet
– Bestimmungsort
– Bestimmungsland
Im internationalen Versand ist es üblich das Bestimmungsland in Großbuchstaben zu schreiben. Achten Sie außerdem darauf, neben der deutschen Bezeichnung MALI noch eine weitere Sprache anzugeben. Für Mali stehen Englisch (MALI) und Französisch (MALI) zur Wahl.

Zollerklärung Mali:
Beim Versand von Sendungen nach Mali müssen Sie Angaben über deren Inhalt machen. Für Pakete füllen Sie dazu bitte die Zollinhaltserklärung CN23 auf Französisch aus. Für Päckchen gilt gleiches, nur verwenden Sie hier das Formblatt CN22. Achten Sie darauf, die Formulare gut sichtbar an der Außenseite der Sendung anzubringen.
Sollten Sie weitergehende Zollinformationen benötigen, wenden Sie sich bitte direkt an die Botschaft Malis in Berlin. Denn nur dort können Sie eine rechtsverbindliche Auskunft erhalten. Sie erreichen die Botschaft telefonisch unter 030-319988-3 oder per Fax unter 030-31998848. Sie können auch per E-Mail Ihre Fragen an die Botschaft richten. Schicke Sie diese an die Adresse ambmali@01019freenet.de. Geöffnet ist die Botschaft montags bis freitags in der Zeit von 9:00 bis 16:00 Uhr.
Informationen kann Ihnen auch die deutsche Botschaft in Mali liefern. Sie erreichen die Vertretung telefonisch 00223-20 70 07 70 oder per Fax unter 00223-20 22 96 50. E-Mails richten Sie bitte an info@bamako.diplo.de.

Informationen über das ausländische Postunternehmen:
Die offizielle Bezeichnung der Post in Mali lautet Office National des Postes. Die Ausführung des Paketdienstes erfolgt nur durch folgende Postämter: Ansongo, Bafoulabé, Baguinéda, Bamako R.P., Banamba, Bandiagara, Barouéli, Bougouni, Bourem, Dioila, Diré, Djenné, Douentza, Fana, Gao, Goundam, Gouma-Rharous, Kangaba, Kati, Kayes, Kéniéba, Kidal, Kita, Kolokani, Koulikoro, Koulouba, Koutiala, Mahina, Macina, Markala, Menaka, Mopti, Nara, Niafunké, Niono, Nioro, San, Ségou, Sikasso, Sofara, Tobouctou, Toucoto, Yanfolila und Yelimané. Bei Paketen an andere Orte ist zusätzlich der nächstgelegene dieser Orte zu vermerken.

Länderbeschreibung Mali:
Die Republik Mali wird im Nordwesen von Mauretanien, im Norden und Nordosten von Algerien, im Osten vom Niger, im Südosten von Burkina Faso, im Süden von der Côte d’Ivoire (Elfenbeinküste) sowie im Südwesten von Guinea und im Westen vom Senegal begrenzt. Das Land ist gut 1.240.000 Quadratkilometer groß, 60 Prozent davon sind Wüste. Insgesamt leben fast 14 Millionen Menschen aus 30 verschiedenen Ethnien in Mali. Sie sprechen vorwiegend die Nationalsprache Bambara, als Amtssprache ist außerdem Französisch anerkannt. Daneben existieren noch weitere Sprachen und Dialekte. Die Menschen sind zu einem Großteil muslimischen Glaubens, aber auch das Christentum und der Animismus sind in Mali vertreten. Nach seiner Unabhängigkeit von Frankreich im Jahr 1960 durchlebte das Land eine unruhige Zeit mit Putschen seitens des Militärs, bis es im Jahr 1991 zu demokratischen Reformen und zur Verabschiedung einer Verfassung kam. In den letzten Jahren hat sich in dem westafrikanischen Staat eine relativ stabile Demokratie entwickelt. Doch wirtschaftlich hat das Land noch einiges aufzuholen. So sind rund 80 Prozent der erwerbstätigen Bevölkerung in der Landwirtschaft beschäftigt, es können aber nur zwei Prozent der Landesfläche landwirtschaftlich genutzt werden. Angebaut werden hauptsächlich Erdnüsse, Mais, Sorghum und Baumwolle. Mali zählt mit zu den ärmsten Ländern der Welt. Fast 60 Prozent der Bevölkerung leben unterhalb der Armutsgrenze. Exportiert werden hauptsächlich Baumwolle und Gold. (Stand: November 2011)