Versandziel Peru

Standardlaufzeiten und Abwicklung der Zustellung:
Eine Päckchensendung in das südamerikanische Land benötigt mindestens 30 Tagen. Via Luftfracht werden hingegen Pakete nach Peru transportiert. Die durchschnittliche Standardlaufzeit beträgt bei Paketen deshalb 10-14 Tage. Via Premiumversand können Sie bei einigen Postunternehmen die Laufzeit von Paketsendungen verkürzen. Durch das Hinzubuchen des kostspieligeren Premiumversands erreicht Ihre Sendung ihr Ziel innerhalb von sieben bis zehn Tagen. An den Grenzen zu Peru werden Sendungen an den peruanischen Postdienstleister übergeben, weswegen eine vollständige Sendungsverfolgung leider nicht möglich ist.

Versandvorbereitungen:
Anschriften nach Peru werden wie folgt verfasst:
– Name des Empfängers
– Straße und Hausnummer
– Bestimmungsort
– Bestimmungsland
Geben Sie das Zielland bitte immer in Großbuchstaben an, damit eine schnelle und eindeutige Sendungssortierung vorgenommen werden kann. Zusätzlich muss das Bestimmungsland bei Sendungen außerhalb Deutschlands in zwei Sprachen verfasst werden. Im internationalen Postverkehr übliche Sprachen sind: Deutsch (PERU), Englisch (PERU) und Französisch (PÉROU). Weiterhin wird empfohlen die Anschrift mit einer Telefonnummer oder E-Mail-Adresse des Empfängers zu versehen. Dadurch kann bei Fragen oder Unverständlichkeiten der Empfänger kontaktiert werden.

Zollerklärung Peru:
Paketsendungen nach Peru müssen mit zwei Zollinhaltserklärungen versehen werden. Dafür ist das Formular CN23 vorgesehen. Füllen Sie die Formulare bitte auf Englisch oder Spanisch aus. Päckchen benötigen hingegen nur eine Zollinhaltserklärung (CN22), die Angaben auf Englisch, Französisch oder Spanisch enthalten darf.
Es ist nicht gestattet Münzen, Banknoten, Reisechecks, Edelsteine und Juwelen postalisch nach Peru zu versenden. Außerdem verboten sind: lebende Tiere, getragene Schuhe und Altkleider. Gegenstände, die leicht entflammbar oder giftig sind, werden vom Zoll aussortiert. Beachten Sie bitte, dass auch handelsübliche Güter wie Haarsprays und Parfüms in die Kategorie Gefahrgut fallen und nicht versandt werden dürfen. Bei der peruanischen Zollbehörde können Sie weitere Informationen zum Thema Einfuhr- und Zollvorschriften bekommen. Die zuständige Behörde ist werktags von 8.30 bis 18.30 Uhr unter +51/21 95 15-0 zu erreichen. Beachten Sie hierbei bitte die Zeitverschiebung von fünf Stunden (UTC/GMT-5 Stunden).
Weitere Informationen können Sie außerdem bei der peruanischen Botschaft in Berlin einholen. Diese kann unter 030/20 64 10-3 und via E-Mail unter info@embaperu.de kontaktiert werden. Die deutsche Botschaft in Lima steht Ihnen außerdem gerne zur Verfügung. Schriftlich können Sie eine Nachricht an info@lima.diplo.de verfassen. Telefonisch kann ein Mitarbeiter der deutschen Botschaft unter +511/212 50-16 erreicht werden. (Stand: Januar 2012)

Informationen über das ausländische Postunternehmen:
Schon im 16. Jahrhundert waren erste Anfänge eines peruanischen Postwesens zu erkennen. Auf dem Seeweg wurden erste Sendungen nach La Habana, Veracruz und Cartagena überliefert. Seit 1991 ist der peruanische Postdienstleister Serpost ein privates Unternehmen mit der Pflicht der Gesellschaft zu dienen. Aufgrund der langjährigen Erfahrungen gilt das Unternehmen als zuverlässig und effizient.

Länderbeschreibung Peru:
Peru befindet sich an der Westküste Südamerikas. Im Norden grenzt die Republik an Ecuador und Kolumbien. Östlich von Peru befinden sich Brasilien und Bolivien. Im Süden teilt sich der Staat die Landesgrenze mit Chile. Knapp 30 Millionen Menschen leben auf einer Landesfläche von 1,285 Millionen Quadratkilometern (Stand: Oktober 2011). Circa 47 Prozent der Bevölkerung sind Indigene, 37 Prozent Mestizen und 13 Prozent der Bevölkerung sind europäischer Herkunft. Neben der Landessprache Spanisch werden zusätzlich noch indigene Sprachen wie Quechua und Aymara gesprochen. Die christlichen Religionen sind in Peru am häufigsten verbreitet. Dominierende Glaubensrichtung ist der Römisch-Katholische Glaube. Peru befindet sich in drei Klimaregionen: Die warme Küstenregion, das subtropische Hochgebirge und die feuchttropische Regenwaldregion. 1532 wurde Peru von der spanischen Krone unterworfen. Die Unabhängigkeit konnte Peru sich 1824 zurück erobern. Exportgüter sind unter anderem Gold, Silber und Kupfer. Weitere wichtige Wirtschaftsbereiche sind die Fischerei und die Agrarindustrie. Kaffee, Spargel und Weintrauben sind Hauptanbauprodukte Perus. (Stand: Januar 2011)