Sendungsverfolgung in Echtzeit via neuer GPS-Technologie. DPD macht es vor, Hermes rüstet nach.

Der Paketdienstleister Hermes hat die Pluspunkte einer Echtzeit-Datenübertragung als Service-Leistung für seine Endkunden erkannt und führt nun eine neue Technologie ein. Kunden können bald mit der optimierten Sendungsverfolgung die Ankunft ihres Paktes besser planen. Münster (Adbyte) 21.02.2011: Der Konkurrenzkampf der deutschen Versandanbieter ist groß und bringt für die Kunden immer wieder einige Neuerungen hervor. Bisher wurden im Sendungsverlauf die Pakete und Päckchen durch das Synchronisieren der mobilen PCs der Auslieferer mit den Depot-Computern der einzelnen Packstationen über den Status des Paketes abgeglichen. Dies ermöglicht eine Übermittlung der Daten an den Endkunden über das Internet in unregelmäßigen Zeitabständen. Die Zeitspannen können sich bei dieser Technik jedoch auf mehrere Stunden ausbreiten in denen sich der Status der Sendung nicht verändert. Das bedeutet, dass ein Paket den Status „abgeholt“ über mehrere Stunden hält, bis die nächste Packstation oder das nächste Depot erreicht wird. Wann dies geschieht, wie weit es das Paket bis zu dieser Station noch hat, wann es ungefähr den Zielort erreichen wird, ist für den Kunden via Online-Sendungsverfolgung nicht einsehbar. Der Druck der konkurrierenden Versandanbieter am Markt weiterhin bestehen zu können, brachte eine neue Technologie für eine genauere und zeitlich exaktere Sendungsverfolgung hervor, die den Service am Kunden optimieren kann. Attraktiv ist diese Technologie für alle Versender, jedoch ist die Einführung mit einem hohen Kostenaufwand verbunden und somit wohl vorerst ein Privileg für die stärksten Anbieter. Der Paketzusteller DPD ging als Voreiter mit einer Sendungsverfolgung in Echtzeit an den Markt. Echtzeit bedeutet in diesem Fall, dass eine minutengenaue Übermittlung des Paktes „on Tour“ möglich ist. Die Datenübertragung funktioniert hier über ein Gerät, dass mit einer GPS-Anbindung ausgestattet ist und wie ein überdimensioniertes Handy aussieht. Die Aufenthaltsorte werden so via Breitbandverbindung an Server geschickt und der Kunde kann seine Sendung exakter verfolgen. Hermes hat nun auch die Vorteile dieser Technologie für sich und seine Kunden erkannt und eingeführt. Besonders für den Privatkundenservice entsteht der Vorteil, dass der Kunde sich besser auf die Anlieferung seines Paketes vorbereiten kann und so die Sendung vielleicht eher persönlich in Empfang nehmen kann. Für Hermes bedeutet dies eine Erhöhung der Zustellungsquote und damit eine Reduzierung der Kosten, da der wiederholende Versuch der Zustellung einer Lieferung mit immensen Kosten für das Unternehmen verbunden ist. Im Geschäftskundenbereich schafft diese neue Art der Sendungsverfolgung die Voraussetzung einer Optimierung der Lagerverwaltung, da die zeitnahe Planung von Anlieferungen ermöglicht wird.

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