Sperrgut

Als Sperrgut bezeichnet man alle Versandgüter, die über die normale Größe eines Paketes hinausgehen. Die Pakete passen dann nicht mehr durch die Sortieranlagen und müssen meist per Hand bewegt werden.

Um eine einheitliche Behandlung und eine optimale Auslastung zu ermöglichen, haben die Paketdienste ihre einzelnen Paketklassen mit Maßen versehen. Auch die Fahrzeuge und die Paketzentren wurden an diese Maße angepasst, um zu gewährleisten, dass die Pakete schnell und ohne Beschädigung umgeschlagen werden können. Nur so ist es möglich, einen günstigen Preis für alle Kunden anzubieten. Doch es gibt auch Versandgut, das lang und breit ist, oder nur lang. Hierbei handelt es sich um Sperrgut.

Solche Güter passen in der Regel nicht in die Sortieranlage und müssen manuel bearbeitet werden. Damit sorgt Speergut für einen höheren Aufwand und damit für höhere Kosten auf Seiten des Versandbeauftragten. Die Paketdienste eheben daher einen Zuschlag für Speergut. Dafür lassen sich dann auch andere Pakete in den einzelnen Klassen günstiger machen, da hier dann nur noch die einfache Standardleistung angeboten wird.

Bei Sperrgütern lohnt es sich meist, bei kleineren Speditionen anzufragen. Es ist meist günstiger, die Sendung auf diesem Weg zustellen zu lassen, als für ein Paket plus Sperrigkeitszuschlag zu bezahlen.