Versandziel Wallis und Futuna

Standardlaufzeiten und Abwicklung der Zustellung
Die durchschnittliche Standardlaufzeit von Päckchen nach Wallis und Futuna beträgt 15 bis 20 Tage. Für Pakete müssen Sie unter Umständen sogar mehr als 30 Tage einkalkulieren. Es besteht aber die Möglichkeit bei einigen Postdienstleistern einen Premium-Tarif für Pakete zu buchen, der die Laufzeit auf 10 bis 15 Tage verkürzt. Vollständig zurückverfolgen lässt sich Ihre Sendung allerdings nicht. Bitte beachten Sie, dass Mindestmaße und –gewichte für Päckchen und Pakete bei den verschiedenen Postdienstleistern variieren können.

Versandvorbereitungen:
Achten Sie darauf bei der Adressierung Ihrer Sendungen die Anschrift in lateinischen Buchstaben und arabischen Ziffern zu schreiben. Auch bei der Reihenfolge sollten Sie sich an die landestypische Variante halten.
– Name des Empfängers
– Hausnummer und Straße
– Postleitzahl und Bestimmungsort
– Bestimmungsland
Damit es bei der Zustellung Ihrer Sendung nicht zu Verwechslungen kommt, sollte das Bestimmungsland im internationalen Versand in Großbuchstaben und in zwei Sprachen angegeben werden. Bitte vermerken Sie für den Versand aus Deutschland neben der deutschen Schreibweise WALLIS UND FUTUNA zusätzlich entweder die englische (WALLIS AND FUTUNA ISLANDS) oder die französische Schreibweise (WALLIS ET FUTUNA).

Zollerklärung Wallis und Futuna:
Wenn Sie ein Päckchen nach Wallis und Futuna verschicken möchten, müssen Sie eine Zollinhaltserklärung (CN22) in französischer Sprache ausfüllen. Auch bei Paketen ist dies notwendig, allerdings nutzen Sie hier bitte das Formular CN23. Beide Formulare müssen sorgfältig ausgefüllt und gut sichtbar an der Außenseite Ihrer Sendung befestigt werden. Bitte beachte Sie, dass das Beifügen persönlicher Mitteilungen an dieser Stelle nicht möglich ist. Weitergehende Informationen über die Zollbestimmungen des französischen Überseegebietes holen Sie bitte bei der französischen Botschaft ein. Nur diese ist dazu berechtigt rechtsverbindliche Auskünfte zu erteilen. Sie erreichen die Mitarbeiter der Botschaft per Telefon unter 030-5 90 03 90 00. Faxe schicken Sie bitte an die Nummer 030-5 90 03 91 10. Auch der Kontakt auf elektronischem Wege ist möglich. Die E-Mail-Adresse lautet kanzlei@botschaft-frankreich.de. Auch die deutsche Botschaft ist in solchen Fragen ein kompetenter Ansprechpartner. Für Wallis und Futuna ist die deutsche Botschaft in Paris zuständig. Unter der Telefonnummer 0033 1-53 83 45 00, der Faxnummer 0033 1-53 83 45 02 und auch per E-Mail (info@paris.diplo.de) können Sie Antworten auf Ihre Fragen finden.

Informationen über das ausländische Postunternehmen:
Für die Zustellung der Post in Wallis und Futuna ist der Service des Postes et des Télécommunications zuständig. Auf der Homepage http://www.spt.wf/ finden Sie weitere Informationen über das Unternehmen.

Länderbeschreibung Wallis und Futuna:
Wallis und Futuna ist ein französisches Überseegebiet im südlichen Pazifik zwischen den Fidschi Inseln und Samoa gelegen. Auf der Inselgruppe herrscht tropisches Klima mit einer Jahresdurchschnittstemperatur von 27 Grad Celsius. Von November bis April ist es heiß und regnerisch, von Mai bis Oktober kühl und trocken. Etwa zwei Drittel der 15.655 Einwohner leben auf Wallis, ein Drittel ist auf Futuna zuhause. Die Bevölkerung setzt sich zu einem Großteil aus Polynesiern sowie einer kleinen Minderheit von Nachfahren der französischen Eroberer zusammen. Gesprochen wird meist Französisch, Wallisianisch und Futunisch. Die Inseln umfassen eine Gesamtfläche von 274 Quadratkilometern. Nahezu alle Bewohner der Inseln gehören der römisch-katholischen Glaubensrichtung an. Im 19. Jahrhundert wurde Wallis und Futuna französisches Protektorat. Im Jahr 1959 stimmte die Bevölkerung für die Eingliederung in die Französische Republik, was 1961 mit der Verleihung des Status eines französischen Übersee-Territoriums in die Tat umgesetzt wurde. Die Einwohner der Inseln sind seitdem französische Staatsbürger. Heute gibt es kaum Autonomiebestrebungen. Die Wirtschaft ist vor allem durch die traditionelle Subsistenzwirtschaft geprägt. In den letzten Jahren hat sich der Tauch-Tourismus zu einer wichtigen Einnahmequelle entwickelt. (Stand: Dezember 2011)