Dauermarken

Eine Dauermarke ist nichts anderes als eine Briefmarke. Sie wird seitens der Post für einen längeren Zeitraum, das heißt über viele Jahre, in unbegrenzter Auflagenzahl ausgegeben. In dieser Zeit wird das Design nur wenig verändert. Die Dauermarke ist entweder Teil einer Briefmarkenserie oder eine Einzeldauermarke.

Das Pendant zur Dauermarke sind Sonder-, Gedenk- und Wohlfahrtsmarken. Denn sie sind oftmals nur für kurze Zeit erhältlich. Ihre Auflagenzahl ist außerdem begrenzt.

Dauermarken gibt es sowohl in Bogen- als auch Rollenform. Die Portogebühren, etwa 55 Cent, 1 Euro oder 2 Euro, sind bei jeder Dauermarke verschieden. Am 6. Mai 1840 wurde die erste Dauermarke in den Verkehr gebracht. Damit ist sie die älteste Form einer Briefmarke.

Dauermarken gehören zu den Klassikern eines jeden Briefmarkensammlers. Dabei fängt er zumeist mit einer Ländersammlung an. Dauermarken und Sonderausgaben werden also parallel gesammelt. Irgendwann beginnen viele dann mit dem Sammeln kompletter Briefe, wobei sie sich regelmäßig auf eine Dauermarkenserie konzentrieren. Jede Serie hat ihre Besonderheiten, zum Beispiel hinsichtlich der Zähnung oder des Papiers. Mit diesen Besonderheiten beschäftigt sich ein Sammler. Außerdem kann er alle Portostufen und die zeitliche Entwicklung der Dauermarken darstellen.

Ein Großteil der Dauermarken gehört zur klassischen Massenware, da sie über Jahre erhältlich sind.