Freihandelszone

Eine Freihandelszone ist ein Gebiet in einem Land, in dem keine Zölle erhoben werden und in dem es damit keine Hemmnisse für den Handel und den Transport gibt. Eine Freihandelszone kann dabei auch durch den Zusammenschluss von mehreren Ländern entstehen und auf diesem Weg zu einer zollfreien Zone werden.

Mit einem Abkommen zwischen mehreren Ländern zur Gründung einer Freihandelszone werden meist alle Barrieren abgebaut, die den Handel behindern könnten. So gibt es keine Ausfuhrverbote mehr und auch Zölle und Steuern werden nicht mehr erhoben. Mit einer solchen Freihandelszone wird der Warenverkehr unter den einzelnen Staaten verbessert. Außerdem schafft man es so, sich besser gegen Importe aus Drittstaaten abzusichern und diese auszuschließen.

Freihandelszonen sind aber nicht ganz unumstritten. Gerade Globalisierungsgegner sehen die Gefahr in einer Freihandelszone, dass man Waren und Güter genauso gut in ein anderes Land verschieben kann, wie die ganze Produktion. Auf diesem Weg wäre es dann möglich, ganze Produktionsstränge zu verlegen, da der Transport in die anderen Märkte nicht mehr so teuer wäre. So könnte man günstig in Polen produzieren und müsste keine Einfuhrzölle aus Polen nach Deutschland zahlen.