Gebinde

Der Begriff Gebinde steht einerseits für eine Ladeeinheit und andererseits für die Bündelung von Einzelstücken zu einem großen Packstück.

Die entstehenden Gebinden gibt es in verschiedenen Größen, je nach Größe und Anzahl der einzelnen zusammengefassten Packstücke. Sie kommen zumeist auf eine Palette und werden mit Hilfe von Folien und Bändern zusammengehalten und auf der Palette festgeschnallt.

So kann in der Logistik aus allen Waren ein Gebinde hergestellt werden, wenn sie am Stück transportiert werden können. Das als Gebinde transportierte Stückgut wird international als Kollo bezeichnet. Flüssigladungen und Gase, die nicht in einem Behälter aufbewahrt werden, sondern in ein Transportfahrzeug gepumpt werden, können nicht als Stückgut, also als Gebinde transportiert werden. Unverpackte Waren wie Sand oder Kohle sind Schütt- oder Sauggut.

Die Gebinden werden im Bereich des weltweiten Transports vor allem in ISO-Containern versendet. Die Größe der Gebinde liegt zwischen dem, was auf einen Gabelstapler passt, und den Maßen eines Containers mit 40 Fuß bzw. der Ladefläche eines LKWs.

Die Herkunft des Wortes ist eine ganz andere. So steht der Begriff historisch für ein Flüssigkeitsmaß bei Wein. Dieser wurde schon damals in Fässern oder Flaschen abgefüllt, die sogenannten Gebinden.