Postlagerausgabe

Die Postlagerausgabe ist die Ausgabe, die vorgenommen wird, wenn ein Paket nicht zugestellt werden kann. Dann werden die Sendungen gelagert, die nicht beim ersten Mal zugestellt werden konnten, und durch den Zusteller der Deutschen Post wieder mitgenommen werden mussten.

Über die zentrale Postlagerausgabe ist es nach einer missglückten Zustellung möglich, die Pakete nach dem ersten Zustellversuch am nächsten Tag abzuholen. Der Postbote, der das Paket zustellen wollte, fertigt eine Abholkarte an und wirft diese in den Briefkasten ein. Danach nimmt der Postbote das Paket wieder mit, und bringt es nach Ende seiner Zustelltour zu einer Postlagerausgabe. Hier wird er es mit den anderen Paketen, die in diesem Zustellgebiet ebenfalls nicht zugestellt werden konnten, abgeben.

Der Adressat und Empfänger des Paketes kann diese Sendung nach Ablauf der Wartefrist, also in aller Regel am nächsten Morgen, gegen Vorlage des Personalausweises und der Benachrichtigungskarte in der Postlagerausgabe abholen.

Auf diesem Weg spart sich die Post unnötige Zustellversuche und verweist die Kunden direkt an die einzelnen Postfilialen. Meist befindet sich dabei die Postlagerausgabe im direkten Umfeld des Empfängers, etwa in einer Postagentur oder in einer Filiale der Post.