SCEM

Die Abkürzung SCEM steht für Supply Chain Event Management. Damit hat man das bekannte Tracking und Tracing weiter entwickelt und will die Schwachstellen im alten System beseitigen. SCEM dient der Überwachung und der Bewertung von Prozessen und Abläufen. Die Abweichung zwischen der Planung und der Ausführung von Transportdienstleistungen kosten die Logistiker eine Menge Geld und so ist man gewillt, hier ein System zu finden, welches noch besser funktioniert.

Beim SCEM hat man Standardprozesse hinterlegt. Diese werden während des gesamten Versandprozesses immer wieder mit den tatsächlichen Prozessen, die über das Tracking und Tracing gemeldet werden, abgeglichen. Wenn man nun von den Standardprozessen abweicht, wird das SCEM diesen Umstand melden und man kann korrigierend eingreifen. Auf diesem Weg sollten sich die meisten Abweichungen vermeiden lassen.

Der wesentliche Unterschied beim SCEM liegt daher darin, dass das System die Abläufe, die kommen sollten, schon kennt und durch den Abgleich mit den tatsächlichen Daten sofort Alarm schlagen kann. Die Probleme werden damit sofort erkannt und man kann korrigierend eingreifen. Auch entfällt die aufwendige Suche nach dem Fehler, da das System den Fehler schon entdeckt hat. Man muss ihn nur noch abstellen.