Vermerkzone

Die Vermerkzone umfasst die ersten drei Zeilen des Adressfeldes. Hier ist Platz für Hinweise, die von der Post als wichtig erachtet werden könnten. So sollen hier Zusätze, wie „Einschreiben“, oder die Beschreibung des Dienstleistungsproduktes eingetragen werden.

Der Sinn und Zweck einer solchen Vermerkzone: Die Maschinen, die in einem Postverteilzentrum die Post sortieren, „wissen“, dass sie innerhalb dieses Feldes mit Zusatzanweisungen in Form von Vermerken rechnen müssen. So kann der Kundenwunsch nach einem Einschreiben beachtet werden. Der Computer weiß, dass dieses Sendungsstück eine besondere Behandlung erfährt. Damit ist ein schneller und sicherer Service durch den Postdienstleister möglich. Der Kunde kann sich sicher sein, das seine Sendung auch die vom ihm bezahlte Behandlung erfährt.

In Briefköpfen sind die Zusatz- und Vermerkzonen normiert. Auch in der aktuellen DIN für einen Briefbogen wurde Platz für eine Vermerkzone freigelassen und mit in die Norm aufgenommen. Damit weiß jeder, der einen Briefbogen für ein Unternehmen erstellt, dass er darin auch eine Zusatz- und Vermerkzone einrichten muss, um zum Beispiel Informationen wie Einschreiben oder Nachsendeanweisungen mit im Adressfeld unterbringen zu können.