Vorausverfügung

Die Vorausverfügung ist eine Angabe in der Zusatz- und Vermerkzone. Sie gibt darüber Auskunft, wie der Zusteller mit der Sendung zu verfahren hat, wenn der Empfänger verzogen oder gar verstorben ist. So ist immer gewährleistet, dass die Sendungen nicht verschwinden und wieder an die richtige Stelle zurückgehen.

Eine Sendung ist unzustellbar, wenn derjenige, an den die Sendung adressiert ist, also der Empfänger, verstorben oder verzogen ist. Sie ist aber auch unzustellbar, wenn der Empfänger die Annahme verweigert und damit einen Zugang nicht mehr gewährleisten will.

Kommt eine solche Sendung an, kann der Versender im Zusatzfeld angeben, wie der Zusteller damit verfahren soll. So kann er die Sendung ohne Zusatz einfach nachsenden oder dem Versender eine Anschriftenbenachrichtigungskarte zukommen lassen, damit die Sendung doch noch zugestellt werden kann. Es gibt dabei viele Möglichkeiten von Zusätzen, die als Vorausverfügung zählen.

So kann die Vorausverfügung etwa klar lauten, dass die Sendung zurückgeschickt werden soll, wenn der Empfänger verzogen ist. Auch „bei Umzug mit neuer Anschrift zurück“ ist eine häufige Vorausverfügung. Auch die Anweisung, dass der Brief nicht nachgesendet werden darf, ist eine Vorausverfügung, die von der Post oder dem Zustellunternehmen umgesetzt wird.

Dieser Service ist meist kostenlos. Eine Anschriftenbenachrichtigungskarte kostet allerdings bei der Post Geld und muss bezahlt werden.